Eine Sache des Willens: Das Rauchen aufgeben (ohne e-Zigarette)

Raucherentwöhnung ohne e-ZigaretteWer das Rauchen künftig sein lassen möchte, sollte eine wesentliche Grundvoraussetzung mitbringen: Den Willen zum Aufhören. Ist der nicht vorhanden, bringt auch die ehrgeizigste Zielsetzung nichts. Wer eigentlich ganz gerne raucht, dabei aber ans aufhören denkt, ohne es recht zu wollen, der sollte sich eher an der E-Zigarette versuchen, denn diese bietet in solchen Fällen mehr Erfolgsaussichten. Preisgünstige Starter-Kits wie diese oder auch jene ermöglichen es, ohne besonders großes Risiko die E-Zigarette zur Rauchentwöhnung auszuprobieren.
Wer sich hingegen fest vorgenommen hat, mit dem Rauchen aufzuhören und das auch wirklich will, der wird sein Ziel auch so erreichen. Der ausschlaggebenden Gründe können es viele sein: Angst vor Krankheiten, Sorge um Mitmenschen, die den Rauch einatmen, Nachwuchs in der eigenen Familie oder – im schlimmsten Falle – eine bereits eingetretene Erkrankung. Wer beispielsweise Symptome von COPD (Chronic obstructive pulmonary disease, zu Deutsch: Chronisch obstruktive Lungenerkrankung) an sich feststellt, wird gut daran tun, schnellstmöglich mit dem Rauchen aufzuhören. Die Folgen können nämlich tödlich sein. Typische Anzeichen sind der berüchtigte Raucherhusten sowie eine „pfeifende“ Atmung.

Die Nikotinsucht ist eher ein psychisches als ein physisches Phänomen. Rein körperliche Nikotinabhängigkeit ist bei den meisten Rauchern nicht allzu stark ausgeprägt. Vielmehr ist es der Vorgang des Rauchens selbst sowie psychische Erscheinungen, von denen Raucher einfach nicht lassen können. Gereiztheit und Unruhe sind zwei Phänomene, die Raucher immer wieder zurück zur Pyro, also zur Tabakzigarette treiben. Andere unterdrücken damit erfolgreich das Hungergefühl oder haben sogar Angst davor, durch einen Rauchstopp zuzunehmen.

Mehr Motivation: Voller Erfolg und Teilerfolg

Einige Raucher nehmen sich vor, den Zigarettenkonsum auf ein Minimum zu reduzieren und später vielleicht ganz aufzuhören. Das mag zunächst einfacher erscheinen, aber im Endeffekt bleibt man dabei vorerst Raucher und der Griff zur Zigarette ist mit eine deutlich niedrigeren Hemmschwelle versehen. Diese Methode wird auch als Reduktionsmethode bezeichnet und oftmals von Krankenkassen und Ärzten empfohlen. Sie kann zum Erfolg führen, muss es aber nicht. Es ist immer auch eine Frage des individuellen Charakters, ob eine Methode funktioniert oder nicht. Die Reduktionsmethode bietet den Vorteil, dass sich Raucher langsam und in kleinen Schritten von ihrer Sucht befreien können. Dabei kann es sehr hilfreich sein, sich den voranschreitenden Erfolg vor Augen zu führen, indem die Anzahl der gerauchten Zigaretten jeden Tag notiert wird.

So kann beispielsweise in der ersten Woche der durchschnittliche Tabak- bzw. Zigarettenkonsum ermittelt werden. In der zweiten Woche wird die Anzahl der Zigaretten pro Tag um 1-3 reduziert. Ist dieses Ziel erreicht, erfolgt in der dritten Woche eine weitere Reduzierung und immer so weiter. Wichtig ist es, sich dabei nicht zu sehr unter Druck zu setzen und den Ehrgeiz unter Kontrolle zu halten. Die Teilziele sollten also möglichst realistisch gesetzt werden.

Eine andere Methode ist die bekannte Punkt-Schluss-Methode. Ab einem bestimmten Zeitpunkt wird einfach nicht mehr geraucht. Diese Methode erfordert ebenfalls einen starken Willen und auch hier besteht die Gefahr, Rückfällig zu werden. Diese sinkt aber mit jedem Tag ohne Zigarette, da man immer weniger bereit dazu ist, das einmal Erreichte in Frage zu stellen.

Pflaster und Kaugummis

Nikotin kann nicht nur über das Inhalieren von Rauch aufgenommen werden. Auch die Mundschleimhäute und die Haut können es von außen zum Blutkreislauf befördern. Nikotinkaugummis helfen dabei, die Nikotinsucht zu befriedigen und den werdenden Nichtraucher das Gröbste überstehen zu lassen. Gleiches gilt für Nikotinpflaster, die in verschiedenen Stärken erhältlich sind und so die Sucht befriedigen sollen. Sie ersetzen aber nicht die Raucherrituale, die einen über Jahre oder gar Jahrzehnte hinweg begleitet haben. So ganz ohne echten Willen geht es also auch hier nicht.

Lesen Sie auch: Raucherentwöhnung mit der e-Zigarette

facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailby feather

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*